Sammeln scheitert selten am Wissen. Es scheitert am Timing und am Gedächtnis.
Saisonangaben sind Durchschnittswerte über Jahrzehnte und halbe Kontinente. Dein Frühling war wärmer.
Der Bestand von letztem Jahr stand irgendwo hinter dem Bach. Nur wo genau, weiß niemand mehr.
Vor der Haustür wächst mehr, als man kennt. Man weiß nur nicht, wonach man suchen soll.
Drei Schritte, danach läuft es nebenbei.
Du sagst der App, wo du unterwegs bist. Alles Weitere bezieht sich darauf.
Forage zeigt dir die Arten deiner Region und wo sie im Jahr gerade stehen.
Stelle als Fundort speichern, Ernte ins Tagebuch. Beim nächsten Mal weißt du es wieder.
Ein Saisonkalender ist ein Durchschnitt über Jahrzehnte und über halb Europa. Dein Wald hält sich nicht daran.
Forage stellt die Frage andersherum: Welche Arten sind in deiner Region gerade so weit, und worauf lohnt sich der Weg heute?
Saison und Reife sind Einschätzungen, keine Garantie: Was am Fundort steht, entscheidest du.
Jede Art deiner Region hat einen Platz im Foragedex. Anfangs sind die Felder leer, mit jedem bestimmten Fund kommt eines dazu.
Das macht aus dem Sammeln nebenbei eine Sammlung: Du siehst, was du kennst, und was in deiner Region noch auf dich wartet.
Gute Stellen vergisst man zwischen zwei Saisons. Forage hält sie auf der Karte fest, mit Art, Datum und Notiz.
Was privat bleiben soll, bleibt privat. Was du teilen willst, landet auf der Gemeinschaftskarte.
Fundorte ohne bestimmte Art bleiben immer privat.
Kein Werkzeugkasten, den man erst lernen muss.
Eigene Stellen speichern, mit Art, Notiz und Foto. Privat oder geteilt.
Foto hochladen, Vorschläge bekommen. Ein Hinweis, worauf du schauen solltest.
Der Foragedex kennt die Arten deiner Gegend und zeigt, was dir noch fehlt.
Was du wann und wie viel gefunden hast: über die Jahre wird daraus dein eigener Kalender.
Welche Art wann dran ist, bezogen auf deine Region statt auf einen Durchschnitt.
Geteilte Fundorte anderer Sammler, wenn du magst. Deine privaten Stellen bleiben deine.
Forage ist eine Orientierungshilfe zu Saison und Standort und keine Bestimmungshilfe. Weder die App noch diese Seite treffen eine Aussage darüber, ob eine konkrete Pflanze oder ein konkreter Pilz essbar ist. Viele Arten haben giftige Doppelgänger, und eine Bilderkennung sieht weder Stängelquerschnitt noch Geruch noch Standort. Iss niemals etwas, das du nicht selbst zweifelsfrei bestimmt hast, und zieh im Zweifel ein Bestimmungsbuch oder eine sachkundige Person hinzu. Beachte Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.